Die Datenaufbereitung und (Re-) Strukturierung
wird durchgeführt, um die Datenqualität der Bestandsdaten
vor der eigentlichen Datenkonvertierung und -übernahme zu verbessern. Dadurch werden
die Daten qualitativ aufgewertet, damit genau die Informationen
zur Verfügung stehen, die im Drittsystem benötigt werden.
Beispiele hierfür sind:
- Ein digitales Gebäudemodell benötigt als Grundlage für die Werkplanung einen anderen
Detaillierungsgrad als für die Animation in einer Simulation: Vor der Datenübernhame muss der Detaillierungsgard reduziert werden, damit die Anzahl der Polygonflächen minimiert werden kann.
- Bestandsdaten liegen als CAD-Daten in digitaler Form vor, jedoch enthalten die Räume nur wenige Informationen. In einer separaten Liste existiert parallel ein Raumbuch, welches als Grundlage für die spätere Nutzung im Facility Management in die Pläne eingearbeitet werden soll.
- Es existieren Bestandsdaten zu Objekten, Verträgen, Wartungsarbeiten und Rechnungen in unterschiedlichen Listen - diese wurden jedoch teilweise doppelt geführt und sollen vor einer Übernahme bereinigt werden.
Oftmals existieren bereits Bestandsdaten aus den unterschiedlichsten Anwendungs-
bereichen in Form von CAD-Dateien, als Liste oder als Datenbankanwendung. Ob die Daten durch eine Aufbereitung weiter genutzt werden können, muss im Einzelfall entschieden werden. Häufig ist aber der Aufwand für eine komplette Neuerfassung deutlich kostenintensiver, als für eine Restrukturierung der Bestandsdaten.