Bestandsdaten
CAD-Daten werden primär für die spezifischen Anforderungen im Planungsprozess erzeugt.
Dabei stellt sich immer wieder die zentrale Frage:
Wie können diese Daten – möglichst ohne großen Aufwand – weiterverwendet werden?
Sofern die Software dies vorsieht, können CAD-Anwender diese Aufgabenstellung über die im Programm enthaltenen Funktionen eigenständig lösen.
Bei softwareübergreifenden Problemen geht es aber weniger um die Funktionsweise des eingesetzten CAD-Programms,
sondern um ein tragfähiges Konzept, welches die Aufgabenstellung – unabhängig von der eingesetzten Software - löst.
Meist geschieht dies direkt auf Datenebene mit Hilfe von Spezialsoftware oder der Methode der Datenextrahierung. Dabei wird deutlich, dass der Umgang mit Bestandsdaten nichts mit dem eigentlichen Planungsprozess zu tun hat: Das CAD-Programm, mit dem die Daten ursprünglich erzeugt wurden, ist oftmals nebensächlich.
Über Methoden der Datenaufbereitung und -konvertierung bis hin zu Datenübernahme können Bestandsdaten so aufbereitet und strukturiert werden, dass sie für die Nutzung in Fremdsystemen innerhalb des Planungsprozesses zur Verfügung stehen, oder für nachgelagerte Prozesse nutzbar gemacht werden.